Overnight to Phnom Penh

Die Busfahrt durch die Nacht zur Hauptstadt war natürlich wieder ein klassisches Asienerlebnis: wissentlich, dass die sog. Hotelbusse richtige Matratzen und Decken anbieten, man diese aber immer – falls man alleine reist – mit jemand fremden teilen muss, habe ich mich für einen Sleeperbus entschieden, bei denen man zwar nicht ganz so komfortabel liegt, weil man nur einen steil umklappbaren Sitz hat, aber bei denen man wenigstens seine „Privatssphäre“ hat. Doch am Abfahrtpunkt angekommen, hieß es:

Bus changed.

Ja. Also doch eine 1.70m lange Matratze mit ca. 80cm Breite für zwei. Glücklicherweise kam dann ein echt netter und des Englischen mächtiger Kambodschaner zu mir „ins Bett“, sodass alles halb so schlimm war. Ich hab tatsächlich 4 der 6 Stunden Fahrt geschlafen.

Da fiel nichteinmal auf, dass das versprochene Wifi natürlich auch nicht funktionierte. Bei Beschwerde ein einfaches:

Wifi? Dont know. Dont have.

Aber es hat was, um 5 Uhr morgens in einer Stadt anzukommen – genug Zeit, um zum Hostel Mad Monkeys (mit zweifelhaft guten Ratschlägen, was zu tun ist, bevor man stirbt) zu gelangen, alle Batterien aufzuladen und die kommenden Tage zu planen:

  • Must Do’s: S21 Museum und Killing Fields. Vom Rest lass ich mich überraschen. – ok, wir sind spontan mit ca. 20 Hostelgästen feiern gegangen.
  • Wichtigste Ratschläge der „Before I die“ Tafel: Fuck 100 guys, Fuck your 2nd Cousine and Blow up Greece. Ok. Seems reasonable. 😀
  • Auch wichtig:

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