Leben am Waikiki Beach

Irgendwas ist hier gewaltig schief gelaufen, sodass keine Beiträge hochgeladen wurden… Sorry! Macht aber nix, ihr erfahrt dennoch, wie es hier auf Hawaii so war 😉

Die anfängliche Unsicherheit, ob ich nur auf Oahu bleibe oder per Inlandsflug auch eine andere Insel erkunde, hat sich relativ schnell erübrigt, als ich erfahren habe, dass es hier gute Wracktauchgänge gibt – dazu aber in einem weiteren Beitrag mehr. Fürs erste reichts aus zu wissen, dass ich mich dafür entschieden habe, alle neun Tage in Honolulu zu bleiben.

Bäm. Ganz zum Entsetzten aller.

Aber halt nicht irgendwo in Honolulu, sondern im wohl bekanntesten Stadtteil: Waikiki. Die sich hier an den Strand schmiegenden Hotelhochhäuser kennt man so gut wie aus jedem Film, u.a. aus der Serie Hawaii Five O.

In diesem Zentrum des Tourismus, des Surfens, der Strandkultur, des Volleyballs, der Longboards, des Tauchens, des Schnorchelns und des Nachtlebens habe ich mein zentrales Lager im Zimmer 404 des Waikiki Beachside Hostels aufgeschlagen. Keine zwei Minuten vom nächsten ABC Store (ein überteuerter 7Eleven), keine drei Minuten vom Strand und keine vier Minuten vom Mainstrip mit Restaurants und Fastfood entfernt, konnte ich es mir kaum besser aussuchen.

Aber besonders die Gesellschaft hat hier gut gepasst: Elliot und Queen sowie Connor als Zugezogene aus den Staaten, Line aus Dänemark, Kim aus Deutschland, Sanni aus Finnland und Laia aus Barcelona blieben alle fast genauso lang wie ich in Waikiki, sodass man immer jemanden im Common Room getroffen hatte, der „down for a beer at the beach“ war. Oder eins im Cheeseburger Paradise, in der Honolulu Tavern o.ä.

So habe ich also jeden Tag irgendwie ähnlich verbracht: der Vormittag bzw. Mittag war entweder mit Tauchgängen oder mit (Halb)tageswanderungen (dazu jeweils in gesonderten Beiträgen mehr) gefüllt, ehe sich dann Abends immer etwas Spontanes ergeben hat. Hier gab es nämlich unter anderem einige sehr schöne Sonnenuntergänge zu bewundern. Sei es am Waikiki Wall am Hauptstrand:

An einer Lifeguardstation:

Am der Ala Moana Marina:

Über der künstlich aufgeschütteten Insel Magic Island:

Oder einfach beim Blick Richtung Horizont:

Doch auch Tagsüber konnte die Stadt einen beim Herumspatzieren immer wieder überraschen. Zum Beispiel, wenn Locals vier Beachvolleyballnetze aufspannen und mich kurzerhand mitspielen lassen:

Oder wenn Leute mit Metalldetektoren die Sandstrände filzen:

Sehenswert waren auch die Locker für die Surfbretter:

Oder wie ein solches auf dem Fahrrad transportiert wird:

Putzig, wie er hier Hüte aus Palmenblätter flechtet:

Generell ist mir ab und an ein architektonisches Muster aufgefallen:

Ebenso wie eine der typischen Limousinen:

Doch an einem Point of Interest kommt man nicht vorbei: der Statue des Dukes Paoa Kahanamoku:

Nicht minder bemerkenswert der Surfer, der mit der Robbe spricht, oder der Surfer, der eine große Welle reitet:

Abseits des Beachstrips fühlte man sich dann wie in einer amerikanischen Großstadt: breite Straßen, hohe Gebäude, viele Autos, aber alles irgendwie mit dem gewissen Touch Hawaiis:

An meinem Lieblingsort, der Waikiki Wall, war immer etwas los:

Besonders zur Golden Hour strömten die Menschen herbei, um o.g. Sonnenuntergänge zu sehen:

Doch rentiert sich hier auch ein Blick nach hinten – wenn die Waikikiskyline ins Abendrot getaucht wird:

Oder am benachtbarten Queens Beach etwas mehr Ruhe einkehrt und sich die einen oder anderen (Traveller)pärchen dorthin verziehen:

Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich die Zeit hier sehr genossen habe. Es gab unfassbar viel Angebot an Aktivität, aber ebenso viel Möglichkeit, sich auszuklinken. Kein klassisches Castaway Inselleben, aber trotzdem nicht weniger schön. Leider geht es schon bald nach San Francisco, sodass ich dieses Leben ersteinmal hinter mir lassen werde. Erstmal Jim anrufen, ob auch alles mit der Unterkunft klappt:

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