Mit dem Bulapass zur Yasawa Inselgruppe

Im Anschluss an unseren Shark Dive planten Adrian und ich die letzten Tage im klassischen Fijiklischee als Faulenzer auf malerischen Inseln zu verbringen. Hierfür schnürten wir uns mit dem Bula Pass ein Paket, das uns per Fähre zu zwei verschiedenen Inseln brachte und die dortigen Unterkünfte in der ein bzw. zwei Coconut Class beinhaltete.

Schon auf der Fahrt Richtung Norden ergaben sich typische Aussichten auf mal mehr, mal weniger große Inseln:

Bei der Einfahrt in die Yasawa Inselgruppe begrüßte uns dann eine Warrior Statue mit der typischen Bula Geste:

Kurz darauf waren wir auch schon am Long Beach Resort angekommen. Ein kleines, einfaches, familiengeführtes Resort, das einfach zum Entspannen einlud.

Wenn es nicht die Hängematte war, dann eben das Bett im Bungalow:

So haben wir die Tage am Strand, auf dem Volleyballfeld und die Abende beim Karteln und Rum-Cola mit Joe, Kim, Hannah, Freddi, Justin, Sophia und David verbracht.

Doch auch die angebotenen Activities hielten uns beschäftigt. So crafteten wir aus einer Kokosnusschale einen Ring, flochten aus Palmenblättern Matten, gingen zum nächtlichen Speerfischen und lerneten bspw. in der Coconut Demo, wie man eine Kokosnuss erntet, schält, die Hülle öffnet und das Fleisch ausschält:

Ein weiteres Highlight war aber auf jeden Fall der Tsunami Track. Ein relativ steiler, oft überwucherter Trampelpfad mit abschließenden Klettereinheiten zum Aussichtspunkt über die umliegenden Inseln. Bei tropischen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sicher nicht der einfachste Wanderweg, doch hat uns Joe beide sicher und in soliden 25 statt über 60 Minuten hinaufgeführt. Oben angekommen gabs dann ein Gipfelstürmergruppenbild:

Doch erst die Mavic Air brachte die wahre Schönheit des Gebiets zum Vorschein:

Nach zwei Nächten auf dieser paradiesischen Insel ging es mit einer Nussschale zurück zum Yasawa Flyer Katamaran, der uns dann zum Beachcomber Resort fuhr. Diese Insel schien kaum größer als ein paar Fußballfelder zu sein und sollte das Entspannen auf ein weiteres Level heben.

Bei Ankunft wurden wir erstmal mit Gitarre und dem Bula Song begrüßt:

Des weiteren gab es hier insgesamt drei Happy Hours, in denen wir mit Mike, Emily, Antoine, Shauna, Alice und Alex zwischen Schnorcheln, Minigolf und üppigem Buffetessen das ein oder andere Bier tranken.

Was auch immer Adrian dort in der Ferne sieht, muss wohl interessant gewesen sein, da dieses Bild ganz sicher nicht gestellt gewesen ist 😉

Bei einem Schnorchelgang war nicht unbedingt die Korallenwelt interessant, sondern die riesigen Fischschwärme, die einem das migbegrachte Brot aus der Hand knabberten:

Allerdings war auch diese schöne Zeit, begleitet von atemberaubenden Sonnenuntergängen, irgendwann vorbei…

Am Dienstag, den 19. März, war es nämlich soweit: Adrian musste um 0930h sein Boot boarden, um die „entspannte“ 32-stündige Heimreise anzutreten. Ich konnte noch gute sechs Stunden länger auf der Insel entspannen, da mir das letzte Schiff des Tages reichte, um meinen Weiterflug nach Hawaii zu erwischen.

Insgesamt waren diese drei Wochen Bruderurlaub einfach genial. Auch diesesmal erlebte ich so viel neues und erzählenswertes, wie kaum erwartet. Doch kann ich es mit jemanden, den ich mit Sicherheit wieder sehen werde, teilen: nämlich meinem Bruder Adrian.

Zum Abschluss muss aber noch dieser Klischeeshot her:

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