Magnetic Island (Townsville)

Von Townsville ging es direkt mit der Fähre weiter nach Magnetic Island. Hier her wollte ich egtl. nur wegen den dort wild und zahlreich lebenden Koalas – dieses Ziel sollt auch erfüllt werden, doch alles der Reihe nach.

Die Insel selbst ist ziemlich gut erschlossen, mit asphaltieren Straßen, Buslinien, Autovermietungen und Hostels. Meines war wieder die YHA ca. 15min Busfahrt von der Hauptbucht Richtung Horseshoebay. Hier kam ich in fancy 8 Betten Bungalows mit 7 weiteren Schwedinnen unter:

Aktivitäten gäbe es auf Maggy – kurz für Magnetic Island – genug: Wanderwege durchstreifen, Buchten erkunden, JetSkis über die Wellen jagen, Schnorcheln, Wallabies und Koalas suchen und füttern, Aussichtspunkte genießen, für überzogene 50$ ein Bild mit einem Koala auf dem Arm machen lassen. Leider gingen viele dieser Möglichkeiten im wahrsten Sinne des Wortes baden – meine drei Tage hier waren überwiegend von stark bewölkten bis regnerischen Wetterbedingungen geprägt…

Anfangs hat das aber nichts daran geändert, dass ich mit Elias und Joshi den Wanderweg zu den ehemaligen WWII Forts betritten habe. Im Großen und Ganzen nichts besonderes, allerdings war der Aussichtspunkt auf einem alten Militärfunkturm ganz nett.

Blick zum Festland auf dem Weg nach oben:

Der Blick von dort auf Horseshoebay (schönes Wetter):

Der Blick von dort Richtung Westpoint (Sonnenuntergang und schlechtes Wetter):

Abends lockte dann das Angebot des Hostels, gratis Vögel zu füttern. Man dachte sich allerdings nicht, wie wild es zugehen wird. Denn bereits 15min vor der üblichen Fütterungszeit fanden sich einige, nein, dutzende Papageien (?) ein, um das baldig angebotene Futter zu erhaschen:

Als man dann endlich die Haferflockenschleimpampe auf die Hand bekommen hatte, flogen von überall Hunderte solche Vögel herbei und kämpften schier um das Futter. Landezonen waren dann der gesamte Arm, der Kopf, die Schultern – egtl. alles an meinem Körper. Die Krallen hinterließen zudem deutliche Spuren, dennoch war diese Fütterung ein großer Spaß:

Den nächsten Tag verbrachte ich geradezu ausschließlich mit zwei deutschen Mädels, die ich beim Frühstück kennen gelernt habe: Sara ohne h und Linda aus der Umgebung von Kempten. Unsere Hauptbeschäftigung: Canasta und Wizard spielen. Klingt langweilig, war aber sehr unterhaltsam! Später kam dann noch Jonathan aus Deutschland dazu, sodass wir eine noch coolere Gruppe waren.

Ebenso mit den Mädels ging ich dann zum Wallaby Way, eine Straße im umliegenden Wohngebiet, um dort – bitte raten – was zu sehen?

Richtig.

Koalas 😀 Dort lebten wohl 2 Koalafamilien, sodass es recht einfach ist, wilde Koalas zu spotten. Aber versucht es selbst – findet die 4 Koalas:

Hat man sie dann gespottet, konnte ich mittels meiner Kamera dann auch annehmbare Bilder von dieses süßen kuscheligen Faulenzern schießen.

Auch der nächste Tag war leider verregnet, dennoch marschierten Sara, Linda und ich zur Radical Bay, wo ein frei am Strand stehendes Klavier sowie die ruhige Bucht an sich zum Bilder machen und quatschen einlud:

Leider reisten die beiden dann schon, nach ein paar weiteren Runden Wizard wieder ab. Also mussten eben 5 neue Spielkompanions aus der Schweiz, aus England, aus Holland und Deutschland für Kniffel einspringen 😉 bei nun endlich mitgenommener Happy Hour für 10$ den Bierkrug auch unterhaltsam!

Dennoch war jeder wegen des Wetters beunruhigt, da bereits einige berichteten, dass ihre Segeltouren oder Zugfahrten (?!) aufgrund widriger Witterungen abgesagt wurden… mich könnte das auch betreffen, da das Dive Center für SS Yongala auch noch keine def. Confirmation rausgehauen hat und ich ja auch sehr bald den Segelturn auf einem Katamaran zu den Whitsubdays gebucht habe…

Da hilft nur eins: das Beste hoffen!

Und Karmapluspunkte sammeln, in dem man bspw. die Lösung des Koalasuchbildes zur Verfügung stellt:

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