Josephine Falls und kurierendes Hostelleben

Gleich am ersten Abend in Mission Beach punktete das Hostel Absolute Backpackers auf mehreren Ebenen: keine 5 Minuten zu Fuß entfernt von der Greyhound Bushaltestelle, um die Ecke ein BWS Bottle Shop sowie ein mega leckeres BBQ vom Manager Mark zubereitet – für günstigste 5$. So fanden sich alle Hostelgäste an der langen Tafel zusammen und tauschten sich über vergangene Erlebnisse, geplante Touren u.v.m. aus.

Zu Essen gab es gegrillte Chickenteile, dazu Reis, verschiedene Salate, Nasi Goreng, gebratene Gemüse und 5 Seeds Cider. Hier taten sich auch Maud und Louise aus Frankreich mit Rahel und mir sowie dem Manager Mark aus Neuseeland zusammen, um am nächsten Tag nach dem Skydive zu den Josephine Falls zu fahren.

Nach einem Stop beim Wollies für allerlei Picknickmaterial wie einer Wassermelone, Karotten mit Hummusdip sowie frischen Früchten ging es die knappen 1.5h in den Norden.

Bei den Wasserfällen angekommen musste man erstmal über verschiedene Felsen klettern, um auf einem flachen derselben das Lager aufschlagen zu können. Eiskalt erfrischendes Quellwasser, Gitarrenspiel von Mark und Picknick im Sonnenschein machten diesen Nachmittag sehr entspannt, doch war er leider wegen der einbrechenden Dunkelheit viel zu früh passé.

Im Hostel wurde dann die Nacht zum Tage gemacht – nicht aber mit Saufen und Party sondern mit Witz und Uno Kartenspiel 😀 interessant hier, wie unterschiedlich das Regelwerk zu sein scheint. Dennoch rief das Bett alsbald, denn…

…am nächsten Morgen musste ich Rahel leider absagen. Zusammen wollten wir egtl. Dunk Island wie schon Fitzory erkunden sowie anschließend den einen oder anderen Walk am Beach bestreiten, jedoch hat mich wohl die Klimaanlage ordentlich aus der Bahn geworfen, sodass dieser Tag gänzlich im Bett oder im Netflixroom verbracht wurde. Nasenspray, Codalgin forte sowie Wolf of Wallstreet und viel Schlaf verbesserten meinen Zustand schneller als erwartet. Somit war wenigstens die Weiterfahrt nach Townsville am nächsten Tag mit dem Greyhound Bus erträglich.

Einen kurzen Ausflug zur Strandarea gabs aber bereits am Skydivetag, hier ein paar Eindrücke:

Achja:

Was ist egtl. dieser Greyhound Bus?

Im Endeffekt ein großes Busunternehmen, das die „wichtigsten“ Städte Australien zu günstigen Preisen anfährt. Für Reisende wie mich, alleine und ein wenig unter Zeitdruck, ist das dann das Mittel der Wahl. Ich habe mir einen Buspass geholt, mit dem ich die nächsten 21 Tage sooft und soweit fahren kann, wie ich möchte – denn dann bin ich auch schon in Sydney 😉 die Busse waren bisher immer sehr pünktlich, weisen überraschend viel Beinfreiheit auf und bieten mit einem pro Sitz vorhandenem USB Ladeport allen nötigen Komfort, den man im 21ten Jahrhundert so benötigt 😉 alle Zeit und Akku also, um zu recherchieren, Musik zu hören, Handyspiele zu spielen oder Blogs zu schreiben. Und ja, mit dem Sitznachbarn reden kann man auch 😀

Also, nächster Stop Townsville und Magnetic Island!

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