Einreise nach Singapur

Eins vorne weg: es hat alles geklappt.

Dennoch: die Einreise nach Singapur via Landweg hat schon was eigenes. Die Fahrt von Mengis nach Johor Bahru war sehr entspannt – bei einem nur halbvollem Bus gab es genug freie Plätze, um sich auch einmal quer hinzulegen. In JB gab es dann wieder einen Busterminal. Nicht ganz so organisiert wie in KL, aber dennoch übersichtlich. 30ct für die Pipibox, 610MYR für 200SGD und schwupps war ich auch schon auf der Suche nach einem Bus zur Queens Street in Singapur. 1min später: gefunden.

Für „unverschämte“ 4 MYR versprachen die Busfahrer, mich dorthin zu bringen.

Ungewohnt diesmal: Mit dem großen Rucksack in den Fahrgastraum einsteigen. Warum, dachte ich mir. Doch das klärte sich sehr schnell:

Keinr 10min Fahrt später hieß es: Aussteigen. Wir waren am Malaysischen Ausreisecheckpoint angekommen. Nach de „Departed“ Stempel in Pass gelandet war, ging die Suche mach meinem Bus los. Einen anderen des selben Unternehmens habe ich gefunden, zwar wollten sie wieder 4 MYR, aber da ich das kleine Stück Papier der ersten Fahrt noch besaß, ging das auch ohne erneutes Lösen klar.

Nun standen wir in einen endlosen Schlange aus Bussen im Stau. Keine Ahnung, wie lange es gedauert hat, aber als ein modernes Gebäude in Sichtweite war, hieß es wieder: Aussteigen. Checkpoint Woodlands: Einreise nach Singapur. Die letzten 500m zu Fuß zuräckgelegt war es nun daran, ins Land gelassen zu werden. Einreiseformular, ggf. Zollerklärung und Anstehen.

1.5h.

Danach wurde das gesamte Gepäck durchleuchtet und teilweise geöffnet und durchsucht, um Zoll und Steuersündern auf die Schliche zu kommen. Gott sei Dank hatte ich nicht mehr als 10.000USD in Bar/als Gegenwert bei mir.

Nach dieser Prozedur dann ein letztes Bussuchen. Diesesmal aber dank gelber Linien auf den Boden sehr einfach. Schon hier ist mir aufgefallen: keine festgetretenen Kaugummis, kein Platikmüll, kein Dreck im Allgemeinen – an einer Bushaltestelle bzw. Einem Transitbreich!

Ein Mittagsschläfchen später bin ich dann in der sog. Queens Street aufgewacht. Nachdem ein Singapuraner mir kurzerhand 1.5SGD für den Bus mitsamt Erklärung des ÖPNV geschenkt hat, war ich dann um ca. 14h im Hostel in China Town. Sehr sauber, sehr freundlich, viel Privatsphäre. Wink Capsule Hostel eben.

Ich frage mich nur, wann ich wohl in dieser Stadt angekommen wäre, wenn ich nicht die Localvariante um 0745h ab Mersing gewählt hätte, sondern die überteuerte Tourivariante um 1230h… vermutlich nie 😀

Bzw. Wohl erst so spät, dass ich die Stadt nicht noch erkunden hätte können. Aber genau das würde ich jetzt missen, denn nach guten 7h Erkundungsmarsch durch Singapur bleibt mir schon am ersten Abend nur noch eines zu sagen:

Was für eine Stadt!

…doch dazu detailliert ein späterer Blogbeitrag 🙂 (weiter geht es nach der Werbung)

Werbeanzeigen