Hoi An – ein Eintagestraum

Die frühmorgendliche Ankunft in Hoi An hat sich bezahlt gemacht. Bei Sonnenaufgang bzw. Dämmerung den Weg zum Hostel finden hatte seine eigene Romantik. Dort durfte ich leider nicht früher einchecken, was allerdings kein Problem war, denn so musste ich die Zeit nutzen.

Ein Frühstück bei der Banh Mi Queen bedeutet das wohl beste Banh Mi der Stadt zu verspeisen: ein kleines geröstetes Baguette belegt mit Omlette, gegrilltem Schweinefleisch, Gemüse, Papaya und einem hauseigenen Dressing. Wirklich delikat!

Gestärkt trieb es mich in die sagenumwobene Altstadt – und ja, dieses Weltkulturerbe hat seinen ganz eigenen Charme. Besonders im morgendlichen Sonnenrot und er Ruhe der frühen Stunde konnte ich die Szenerie genießen und einfangen. Viele Hochzeitspaare nutzten diese Zeit ebenfalls, um zB. vor der Japanischen Brücke ihr Hochzeitsvideo mit romantischen Kuss und Händchenhalten CloseUps aufzupeppen.

Besonders angetan haben es mir nat. die Quang Trieu Assembly Hall und Japanese Covered Bridge:

Am morgendlichen Markt angekommen war ich gar überwältigt vom lokalen Geschäftssinn. Ich als Tourist wurde hier gar nicht beachtet, denn die Händler hier wollten ihre Waren an den vietnamesischen Mann bringen 😉 Obst, Gemüse, Grünzeug, Meerestiere, Blumen – es gibt einfach alles!

Jetzt war es erst 10 Uhr – also was tun? Richtig. Fahrrad leihen und ab die Post. Auf dem Weg durch die „Reisfelder“ traf ich Flo und Corinna aus Deutschland. Nach einem langen Plausch über Reiseerfahrungen ging es an den hiesigen Strand An Bang für ein Bier und eine Abkühlung.

Auf dem Rückweg fanden wir eine – wohl eher für Chinesen konzipierte Touriattraktion – denn es hielten ungelogen 50 Reisebusse un karrten so die Teilnehmer an: einmal durch ein überflutetes Kokosnusspalmen Gebiet fahren, in einem Korbboot 😉

Zurück im Stadtkern ersteinmal ein weiteres Banh Mi von der Queen, Laundry gemacht, Tour für den nächsten Tag geplant, mit Jana aus Bulgarien und Maria aus Deutschland deep talk gehalten und dann versucht, den Sonnenuntergang zu catchen – leider nicht so toll, wie erhofft, dafür hat die Altstadt mit all ihren Laternen umso mehr Flair:

Leider war es dann aus Zeitgründen nach einer Nacht bereits daran, Hoi An zu verlassen – der Plan: mit dem Motorbike bis nach Hue, auf dem Weg alles mögliche anzusehen und von dort dann mit dem Nachtbus nach Ha Noi!

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